Blog Kunstdosis

18. September 2018 / Malerei

Tony Ogle - Druck

Wie soll ich sagen... ich möchte zurück in die Ferien! Katapultiert werden, bitte jetzt! Strand, Lesen, Sonne, Faulenzen, Essen. Zur Erholung der Augen während der Arbeit schaue ich mir im September Druckgraphiken vom neuseeländer Künstler Tony Ogle an. http://thepoiroom.co.nz/tony-o... Gut für: nach den Ferien, Augen entspannen, mit Südsee träumen. 

24. Mai 2018 / Malerei

Die Erweckung des Adonis, J.W. Waterhouse

Gemalt 1899 vom britischen Maler John William Waterhouse (1849-1917), der zu den Präraffaeliten gehörte. Gut passend zur heutigen Zeit und zum Frühling, der wärmer wird. Aphrodite weckt den schönen Adonis mit einem leichten Kuss, während er sich faul im Gras räkelt. Einige Engelchen schauen zu, ohne zu stören. So würde man gerne jeden Morgen erwachen, von sanfter Leidenschaft und Liebe geweckt, mit Zeit zum sich Strecken, auf einer Blumenwiese liegend (ohne Heuschnupfen)... der ganze Tag vor sich ohne Termine. Faul sein ist schön. http://zitate.net/faul-zitate. So geniesst man das Erwachen der Sinne im Frühling. Gut für: faule Morgen, nach einer Zeit viel Arbeit, im Frühling, als Inspiration um die Liebsten zu wecken.

18. August 2017 / Literatur

So einfach war es also zu gehen - Laura Vogt

Laura Vogt (1989, Schweiz) beschreibt in diesem Buch aus 2016 die körperliche und mentale "Umkrempelung", Auflösung und zum Teil Wiederherstellung einer jungen Schweizerin. Die Sprache ist oft fleischig, richtig spürbar. Man fühlt die Wut und das nicht-mehr-weiter-Wissen und die mentalen Wunden, die durch das Gehen des Vaters entstanden sind. Die Beziehung von Helen zu ihrer Schwester ist auch sehr feinsinnig beschrieben, und wie die beiden durch ihren Umgang mit Essen ihre Probleme zu unterdrücken versuchen. Gleichzeitig erfährt man auch einiges über das moderne Kairo vor der 2011 Revolution. Gut für: neue schweizer Literatur lesen, bei Familienproblemen, für junge Menschen in einer Krise, um mehr über Kairo zu erfahren.

27. Juli 2017 / Street Art

Robert Montgomery, Neon Schilder

Robert Montgomery (1972) kommt aus Schottland und dichtet mit Licht, oft mit recyceltem Sonnenlicht. Er schafft so ein abstraktes Gespräch mit jedem Mensch der auf der Strasse an seinen Schildern vorbeiläuft. Er zitiert Roland Barthes als eine Inspiration. https://www.theguardian.com/bo... Gut für: poetisch nachdenken ohne dicke Bücher, Spaziergänge.

06. Juli 2017 / Tanz

Ziya Azazi

Derwische sind eigentlich Angehörige einer muslimischen asketisch-religiösen Ordensgemeinschaft, Rumi war zum Beispiel ein Derwisch. Viele leben zurückgezogen als Mönche. Nicht so Ziya Azazi, er tanzt seit 1999 den Derwisch Tanz, wohnt in Wien und organisiert auch workshops für andere Tänzer, die wie er die Idee der ritualen Wiederholung, der Zyklen und der Transformation erforschen möchten. Die Reduktion auf eine einzige Bewegung stellt eine Trance her, die sich auch auf den Zuschauer überträgt. Gut für: wie unter Hypnose zu denken, anderes über Religion zu entdecken, sich im Kreis zu drehen, alles zu vergessen ohne sich zu betrinken.